Sie sind hier: Home » Portrait

Die Rotberg Musikanten

Um einige Musikantinnen und Musikanten etwas mehr zu fördern, gründete der damalige Dirigent der Musikgesellschaft Villigen - Fritz Hug - im Jahre 1992 zusammen mit einigen Musikanten-Kollegen die "Rotberg Musikanten". Der Gründungsort ist südlich von einer Hügelkette umgeben, dem Rotberg. Daher entstand der Name der Kapelle. Von den damaligen Gründungsmitgliedern spielen heute noch deren fünf in der aktuell 18köpfigen Musikformation.

Ziel der Rotberg Musikanten ist in erster Linie die Pflege der böhmischen Musik, sowie die Kameradschaft. Nebst dieser Spielrichtung umfasst das Repertoire der Kapelle aber auch andere Stilrichtungen. Die Rotberg Musikanten sind dazu mit Klarinetten, Tenorhörnern, Flügelhörnern und Trompeten sowie mit Tuba und Schlagzeug besetzt. Für einzelne Solis kommt auch das Saxophon zum Einsatz. Ebenso werden verschiedene Gesangseinlagen geboten, sowie allgemeine Unterhaltungsmusik. Fast jedes Mitglied spielt noch in einer anderen Musikgesellschaft.

Die heutige Formation kommt aus der grösseren Umgebung von Baden und Brugg bis nach Zürich. Die Kapelle spielt sowohl an Frühschoppenkonzerten wie auch an Firmenanlässen, Geburtstage usw. zur Unterhaltung, weniger aber zum Tanz. Auch treten die Musikanten des öftern im deutschen Schwarzwald auf, hatten ihre Auftritte im Allgäu, ebenso im Pitztal.

Das absolute Highlight war die Romreise vom 29. Juli 2006 bis 5. August 2006. Nach offizieller Einladung des Kommandanten der Schweizer Garde - Oberst Elmar Th. Mäder - gestalteten die Rotberg Musikanten zusammen   mit der Garde Musik den National Feiertag im Ehrenhof. Die Audienz von Papst Benedikt XVl. auf dem Petersplatz gehörte zweifellos zum Höhepunkt. Der Papst begrüsste die Musikanten, die dank Beziehungen zur Garde an vorderster Front Platz nehmen durften. Verschiedene Konzerte in Castel Gandolfo auf der Piazza della Libertà, vor der Sommerresidenz des Papstes und in der Umgebung von Rom wurden von vielen begeisterten Zuschauern besucht